Acht westafrikanische Länder steigen aus dem CFA-Franc aus

Acht westafrikanische Länder steigen aus dem CFA-Franc aus

Am Samstag kündigte der französische Präsident Emmanuel Macron an, dass acht westafrikanische Länder den CFA-Franc nicht mehr verwenden werden. Der Franc de la Communauté Financière Africaine (CFA) stammt aus der Kolonialzeit und wird durch den eco ersetzt werden.

Der CFA-Franc wurde 1945 vom damaligen französischen Präsidenten Charles de Gaulle eingeführt, als diese Länder noch französische Kolonien waren. Der CFA-Franc war damals an den französischen Franc und später an den Euro gebunden.

Französische Kontrolle bleibt

Die Länder, die aus dem CFA-Franc austreten, müssen keine Reserven mehr in Frankreich halten, das auch weniger Mitspracherecht bei der Politik der neuen Währung hat. Die neue Währung, der Eco, bleibt an den Euro gebunden. Eco ist ein Verweis auf Ecowas, eine Wirtschaftspartnerschaft westafrikanischer Länder.

Es ist auffällig, dass Frankreich trotz des Übergangs zum Eco so viel Einfluss auf die Finanzpolitik in Westafrika ausübt.

Die Länder, die den CFA-Franc nicht mehr verwenden, sind Burkina Faso, Benin, Guinea-Bissau, Elfenbeinküste, Niger, Mali, Senegal und Togo.

Es gibt auch Länder, in denen der CFA-Franc weiterhin existiert. Dies sind die Zentralafrikanische Republik, Kongo-Brazzaville, Äquatorialguinea, Gabun, Kamerun und Tschad.

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